Thursday, February 09, 2012
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Kieferorthopädie für jeden

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     Schöne Zähne sind der Wunsch jeder Person in unserer Zeit. dazu gehört besonders auch die Stellung derselben.

War in früherer Zeit noch eine individuelle Note der Zähne akzeptiert und toleriert, wird heute durch immer mehr Vorbilder aus Film und Fernsehen der Trend zu geraden und weißen Zähnen spürbar.

Es ist in unserer Zeit sehr vieles machbar und umsetzbar. Die technischen Voraussetzungen von Materialien, zum Beispiel die Entwicklung mundbeständiger hochelastischer Drähte oder die sehr gute Haftvermittlung von diversen Halteelementen an natürlichen sowie auch an prothetisch behandelten Zähnen machen Zahnstellungbehandlungen, sogenannte Regulierungen in nahezu jedem Alter möglich, Voraussetzung ist lediglich gute Zähne und Knochen sowie entzündungsfreies Parodont, das sind Zahnfleisch und Zahnumgebung.

Wie ist nun die Herangehensweise, dass man zu einem guten und vor allem stabilen Ergebnis kommt?

1. Es bedarf einer guten Planung und umfassenden Erkundung der Person, welche eine Zahnspange wünscht. dafür wird in unserer Praxis ein Panoramabild, ein sogenanntes Fernröntgen (das ist eine Aufnahme des Kopfes von der Seite), Abdrücke, Untersuchung der Gesicht-, Hals und Nackenregion gemacht und besonders bei Erwachsenen auch das Kiefergelenk untersucht. Bei Kindern gehört ebenso Haltungsanalyse dazu. Eine Fotoserie vervollständigt die Unterlagen. Mit diesen erhaltenen Unterlagen beschäftige ich mich im Vorfeld der genauen Beratung des Patienten. –Foto Nr 1076

2. Ausführliches Beratungsgespräch mit der zu behandelnden Person bzw .deren Eltern, sowie Erklärung des Aufwandes und der benötigten Apparatur, Bekanntgabe der  zu erwartenden Kosten .Foto Nr 1075

3.Auswahl der Methode

A) herausnehmbare Zahnspangen werden vor allem bei Kindern im Wachstum eingesetzt .Sie müssen von den Kindern täglich mehrere Stunden getragen werden und selbstverantwortlich immer wieder einerseits gefunden andererseits an den Ort der Wirkung also in den Mund verbracht werden. Auch die Pflege bedarf eines gewissen Mehraufwandes und Sorgfalt, da ansonst  die Spange einen unangenehmen Geschmack annehmen kann und dadurch zur Ablehnung führt und nicht mehr getragen wird. Foto Nr 1087

B) festsitzende Zahnspangen:  Dabei werden sogenannte brackets auf die Zähne geklebt, welche als Halterungen für die aktiven Teile dienen. Diese aktiven Teile sind meistens Drähte aber auch Druckfedern oder andere Hilfsmittel, welche helfen die Zähne gerade zurichten. In den letzten Jahren hat die Zahntechnik sogenannte selbstligierende brackets auf den Markt gebracht, mit welchen eine raschere Erreichung des Behandlungsergebnisses gelingt und vor allen auch weniger belastendende da kraftreduzierte und dadurch schmerzärmere Behandlungen durchgeführt werden können.

Foto Nr 1059

4. Pflege während der Behandlung: Es ist besonders mit festsitzender Apparatur sehr sorgfältige Mundhygiene nötig, da durch die Brackets  mehr Speisereste an den Zähnen haften bleiben, welche in der Folge zu Kariesentwicklung rund um die Klebestelle der brackets führen können.

5. Beendigung der Behandlung Durch die raschen Erfolge mit der festen Spange und den sehr bald sichtbaren Veränderungen an den Zähnen steigt der Wunsch des Patienten die Spange auch sehr bald wieder los zu werden, was einerseits verständlich ist leider aber zu verminderter Stabilität des Ergebnisses. führt.

 Es ist also nötig eine gewisse Behandlungsdauer einzuhalten, welche die geraden Zähne an Ort und Stelle fixiert ,und auch nach Abnahme der Brackets muss für geraume Zeit, meist mehrere Jahre eine Retention getragen werden. Diese ist meist ein herausnehmbares Teil, welches nur Nachts in den Mund kommt und ein geklebter Draht an der Innenseite der Frontzähne. Nach circa 7 Jahren ist die Reaktion des Körpers auf die neue Zahnstellung abgeschlossen sodass man sicher sein kann, dass die Zähne sich nicht mehr verschieben.

Was wenn die Zähne nicht so bleiben wie sie waren?

Hierzu gibt es eine Reihe von möglichen Ursachen

Ist man einen Kompromiss eingegangen um die Behandlungszeit zu verkürzen, z. B. hat man die Okklusion nicht genau eingestellt oder auf Wunsch des Patienten unbedingt alle Zähne einzureihen versucht dann kann das Ergebnis eventuell nicht ganz stabil bleiben. Das kann zu einer sekundären Schiefstellung der Zähne führen. Um diese zu beheben geht man wieder zurück an den Start und beginnt mit neuerlicher genauer Untersuchung und Planung und je nach Ergebnis macht man eine neuerliche Behandlung, sehr oft aber in geringerem Ausmaß und mit weniger Aufwand.

Jede Person kann eine Korrektur ihrer Zahnstellung machen lassen manchmal auch mit kosmetischen Kniffen jedoch für den Selbstwert ist es ein unerlässliches Unternehmen.

In diesem Sinn Mut zum Nachfragen

  

Dr. Eveline & Dr. Robert Schoderböck  |  Zahnärzte  |  A-4550 Kremsmünster  |  Lange Stiege 1  |  Tel: 0 75 83 / 76 27  |  scho@zahn1.at  |  Home

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