Sonntag, Mai 20, 2012
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Hypnose

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Was kostet Hypnose?

Eine Sitzung kostet derzeit 55 Euro für Kinder und 75 Euro für Erwachsene.
Die Zahnbehandlung selbst wird wie gewohnt per Zahnschein verrechnet.

ACHTUNG!

Sollte ein von Ihnen vereinbarter Termin nicht eingehalten (und nicht rechtzeitig abgesagt) werden,
müssen wir Ihnen die Hypnose trotzdem in Rechnung stellen!

 

Fragen zur Kinderhypnose:

  • Bekommt mein Kind eine Spritze zur Behandlung?
  • Was machen wir in der Hypnosesitzung genau?
  • Gibt es spezielle Situationen bei der Zahnbehandlung?
  • Wie können Sie Ihr Kind unterstützen?

Informieren Sie sich außerdem über

  • die  Kurse, die wir anbieten, 
  • die Elterninfo über Kinderhypnose sowie
  • die Downlaods zum Thema!

Bekommt mein Kind eine Spritze zur Behandlung?

Bei schmerzhaften Eingriffen (herausnehmen des Zahnes, Einlage in den Zahn) wird der Zahn schlafen geschickt. (Bitte übernehmen Sie diese Ausdrucksweise und sprechen Sie nicht von Spritze)
Das applizieren der Anästhesie ist ein sehr kritischer oft entscheidender Punkt der Behandlung und Ihr Kind sollte von diesem Vorgang so wenig wie möglich mitbekommen!

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Was machen wir in der Hypnosesitzung genau?

- Wir verwenden für alle unsere Instrumente und Handlungen nur positive Begriffe.
- Wir erzählen Geschichten, mit denen wir die Kinder von der Zahnbehandlung fortführen.

Wenn unsere Sprache und die Erzählung manchmal etwas konfus klingen, so geschieht dies mit voller Absicht. Die sogenannte Konfusionstechnik (Verwirrungstechnik) ist eine der wirksamsten Methoden, um die Aufmerksamkeit Ihres Kindes von der Zahnbehandlung weg zu lenken.

Kinder brauchen während der Behandlung andauernd Körperkontakt (Halten und Beschützen). Dieses Halten geschieht liebevoll, manchmal aber auch mit dem nötigen Nachdruck. Immer jedoch so, dass wir für eine sichere Behandlung Ihres Kindes garantieren können. Wir arbeiten gerade bei Kindern sehr viel mit Grifftechniken, um dem Kind ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Das Halten des Kopfes, des Bauches, der Herzregion dient zum Schutz und der Abgrenzung. Weiters lösen manche Griffe Trance aus und vertiefen sie. (Im Wort „Schläfe“ steckt das Wort „Schlaf“)

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Gibt es spezielle Situationen bei der Zahnbehandlung?

Es gibt immer wieder Situationen während der Behandlung, bei denen das Kind etwas spürt. Wir bezeichnen dieses Spüren ganz bewusst als „Kitzeln“ oder „Zwicken“ und nicht als Schmerz. Bitte übernehmen Sie unsere Bezeichnungen, um Ihr Kind nicht nach der Behandlung, wenn es sich bereits wieder gut fühlt, etwa mit der Frage: „Hat es weh getan?“ – an ein ungutes Gefühl zu erinnern.
Entscheidend für eine gute Erfahrung beim Zahnarzt ist nicht die Behandlung, sondern das Gefühl, das ihr Kind beim Verlassen des Stuhls und unserer Ordination hat.

Deshalb verwenden wir nach der eigentlichen Zahnbehandlung einige Zeit dazu, um das Kind in einen positiven und guten Zustand zu bringen. Wir fragen Ihr Kind, wie es sich jetzt fühlt und nicht wie die Zahnbehandlung war. Damit helfen wir Ihrem Kind positive Erfahrungen beim Zahnarzt zu sammeln. Verstärken Sie diesen Eindruck, indem Sie Ihr Kind loben, wie toll es alles gemacht hat.

Auf eine ganz spezielle Situation möchte ich noch zum Schluss eingehen:

90 % der Behandlungen laufen in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre ab, das heißt, das Kind macht einen ruhigen und zufriedenen Eindruck.
In Ausnahmesituationen (Behandlung akuter Schmerzen, eitriger Entzündungen) kommt es jedoch vor, dass ein Kind zu schreien beginnt.

Die Weiterbehandlung solcher Notfälle erfolgt nur mit Einwilligung der Eltern!

Für die Eltern und uns stellt dies eine sehr unangenehme Situation dar. Aus diesem Grund möchte ich auf die sogenannte „Schreitrance“ etwas näher eingehen, um Ihnen zu helfen, auch mit dieser Situation umgehen zu können.

Wir benutzen das Schreien des Kindes, um es gezielt in eine noch tiefere Trance zu führen. Während dieser Trance ist für unser Team nicht entscheidend, ob das Kind laut ist, sondern ob es den Zahn ruhig hält und sich behandeln lässt. Das ist für uns das wichtigste Kriterium, die Behandlung fortzusetzen oder abzubrechen.

Durch das Schreien werden alle Sinneskanäle zum Gehirn des Kindes blockiert bzw. überlastet. „Wenn ich lauter bin als der Putzer in meinem Mund, höre ich ihn nicht“. Auch alle Schmerzbahnen werden blockiert, daher spürt das Kind nichts. Außerdem bekommt es in jedem Fall mehr als genug Anästhesie.

Nach Beendigung der Behandlung in dieser lauten Trance führen wir das Kind gezielt wieder in einen positiven und angenehmen Zustand. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie uns diese Zeit, um Ihrem Kind ein positives Gefühl zu vermitteln. Ein Eingreifen in diese Behandlung Ihrerseits, kann zu einem Misserfolg führen. Im Regelfall gelingt es uns immer, das Kind mit einem positiven Gefühl und einem guten Eindruck aus der Behandlung zu entlassen.

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Wie können Sie Ihr Kind unterstützen?

Sie können Ihrem Kind den Zahnarztbesuch wesentlich erleichtern, wenn Sie folgende "Regeln für Eltern" beachten:

Vor der Behandlung:

  1. Streichen Sie die Belohnungsgeschenke
    (Der Stress beim Zahnarzt ist schon groß genug. Wenn sich Ihr Kind noch etwas verdienen muss oder soll, gerät es nur zusätzlich unter Druck.)
  2. Vermeiden Sie Verneinungen!
    Wenn Sie Ihrem Kind sagen:
    "Das tut nicht weh!", "Du wirst gar nichts spüren!", versteht Ihr Kind aber "Es tut weh",
    "Ich werde etwas spüren"!
    "Fürchte Dich nicht! "  ->  "Fürchte Dich!"
    Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinung!
  3. Negativerzählungen über Zahnarztbesuche von anderen zu Hause mit Ihrem Kind besprechen.
  4. Sie als Eltern sollten sich selbst nur positiv über ihre Zahnarzterfahrungen äußern! Fehlen ihnen positive Erfahrungen, sollten Sie lieber nichts sagen.
  5. Sprechen Sie nicht zuviel über Behandlungsvorgänge, da Sie Ihrem Kind damit unnötige Angst einflößen. Wir erklären Ihrem Kind alles!
  6. Wenn Sie als Eltern bereits eigene Hypnoseerfahrungen haben, sollten Sie über das angenehme Hypnoseerlebnis erzählen.
  7. Bestärken Sie die Kinder darin, alleine ins Behandlungszimmer zu gehen. Sollte dies anfänglich nicht möglich sein, kann auch eine Begleitperson bei der Behandlung anwesend sein. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir wirklich nur eine Begleitperson in den Behandlungsraum lassen.
  8. Bitte überlassen Sie uns die Führung Ihres Kindes und befolgen Sie unsere Anweisungen – auch wenn es Ihnen zu diesem Moment schwer fällt oder es Ihnen unverständlich ist. Nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Zahnarzt ist eine erfolgversprechende und angenehme Behandlung möglich.

 

  

Dr. Eveline & Dr. Robert Schoderböck  |  Zahnärzte  |  A-4550 Kremsmünster  |  Lange Stiege 1  |  Tel: 0 75 83 / 76 27  |  scho@zahn1.at  |  Home

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